Zámek Friedenstein

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Zámek Friedenstein

Schloss in Gotha (Thüringen), beherbergt heute Museen und Kunstsammlungen

Schloss Friedenstein in Gotha ist eine ehemalige Residenz der Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha. Die Vierflügelanlage im frühbarocken Stil wurde ab 1643 an der Stelle des Schlosses Grimmenstein errichtet. Es zählt zu den bedeutendsten Schlossneubauten des 17. Jahrhunderts und beherbergt heute mehrere Museen und Einrichtungen. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten ist Eigentümer, die Friedenstein Stiftung Gotha ist Hauptnutzer. Das Schloss war von 1640 bis 1894 Residenz und Verwaltungssitz des Herzogtums Sachsen-Gotha. Herzog Ernst I. ließ es 1643–1654 bauen und integrierte Teile der alten Befestigungsanlagen des Grimmensteins. 1650 wurde in den Westflügeln die Münzstätte Gotha eingerichtet. Die riesigen Ausmaße des Schlosses erklären sich durch die Vielfalt der Funktionen, die Herzog Ernst I. unter einem Dach vereinen wollte. Bis 1675 diente es als fürstliche Residenz. Besucher können die Kasematten der Befestigungsanlagen besichtigen, die bis heute erhalten blieben. Das Schlossmuseum Gotha zeigt ehemalige Wohn- und Repräsentationsräume sowie Kunstwerke aus verschiedenen Materialien. Das Münzkabinett Gotha mit 130.000 Objekten ist eines der bedeutendsten in Deutschland. Das Ekhof-Theater besitzt die älteste funktionierende barocke Bühnenmaschinerie. Im Schloss befindet sich auch die Schlosskirche und die Forschungsbibliothek Gotha. Das Gothaer Barockfest findet jährlich im August statt und erzählt die Geschichte der barocken Zeit.

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Art
Schloss, Königlicher Palast
Ort
Gotha
Adresse
Schlossplatz 1, 99867 Gotha
Erbaut
1656
Architekt
Casper Vogell
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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