Schloss Bollheim

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Schloss Bollheim

Schloss in Deutschland

Schloss Bollheim war ein Adelssitz in Oberelvenich, einem Stadtteil von Zülpich im Kreis Euskirchen. Es lag in der Nähe der Römerstraße von Reims nach Köln und wurde aufgrund seiner Lage in den Auen des Rotbaches als Sumpfburg bezeichnet. Das Anwesen wurde erstmals 1067 erwähnt, als es an das Stift St. Georg in Köln übergeben wurde. Die Burg wurde 1331 erstmals urkundlich erwähnt und wurde im 17. Jahrhundert als Barock-Schloss wieder aufgebaut. Das Schloss war mehrfach Eigentümerwechsel unterworfen. Ritter Godart von Boylheim war der erste Besitzer, und die Burg wechselte 1379 an die Familie von Vlatten. 1401 wurde sie an den Grafen von Blankenheim verkauft. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Schloss 1641/42 von Hessen und Weimaren besetzt. 1843 verkaufte Wilhelm Hugo von Hompesch das Anwesen an den Herzog von Arenberg. 1882–1885 wurde das Schloss abgebrochen, wobei nur Wirtschaftsgebäude und Wächterhäuschen erhalten blieben. Die verbliebenen Gebäude wurden 1982 von Arnold Langen und Landwirten erworben und seitdem als Demeter-Bauernhof genutzt. Die Wirtschaftsgebäude und Wächterhäuschen sind heute Teil der Landschaft und dienen der landwirtschaftlichen Nutzung. Die Umgebung umschließt die Auen des Rotbaches und ist Teil der Region Zülpich.

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Art
Schloss
Ort
Zülpich
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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