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Městské opevnění (Kolín)
Das Městské opevnění in Kolín wurde im 13. Jahrhundert unter der Herrschaft von Přemysl Otakar II. errichtet. Es umfasste eine Hauptmauer, vier Tore, eine Parkanwand mit Bastionen und einen Graben mit Außenring. Die Stadtbefestigung wurde im 15. Jahrhundert auf der nördlichen Seite verstärkt, wobei die Věž Práchovna errichtet wurde. Im 16. Jahrhundert wurde die Befestigung modernisiert, wobei die Klášterská Brána in die Zámeckbauweise integriert und eine neue Brána, die Nová Brána, gebaut wurde. Die Befestigung war im 18. Jahrhundert stark beschädigt und wurde schrittweise abgebrochen. Im 19. Jahrhundert wurden die Tore und Mauern der nördlichen Seite durch die Eisenbahnbaustelle zerstört. Die Reste der Befestigung wurden 1958 als Kulturdenkmal eingetragen und 1995 als Nationale Kulturdenkmal geschützt. Die erhaltenen Teile umfassen die Hauptmauer, den Graben, die Parkanwand und die Bastionen. Besucher können die Reste der Befestigung auf dem Bartolomějském návrší bewundern. Hier sind die Hauptmauer, der Parkan und die Parkanwand erhalten. In der Nähe des Katholischen Gotteshauses sind Teile der 16. Jahrhunderts-Mauer mit eingebauten Schießscharten vorhanden. Die Rekonstruktion des Bereichs um das Gotteshaus wurde 2017–2020 durchgeführt. Die archäologischen Funde umfassen Schießscharten und einen Friedhof, der bis ins 18. Jahrhundert genutzt wurde.
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- Art
- Stadtmauer
- Ort
- Kolín
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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