Jeurre
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Jeurre liegt im französischen Département Jura, in der Region Bourgogne-Franche-Comté. Das Dorf befindet sich auf 320 m Höhe, etwa zwölf Kilometer nordnordöstlich von Oyonnax. Es erstreckt sich im Jura, im Tal der Bienne, auf der Nordseite des Flusses in einer Talweitung nahe der Mündung des Ruisseau d’Héria. Das Gemeindegebiet umfasst einen Abschnitt des französischen Juras und ist Teil des Regionalen Naturparks Haut-Jura. Nachbargemeinden sind Martigna, Villards-d’Héria, Pratz, Vaux-lès-Saint-Claude, Lavancia-Epercy und Montcusel. Jeurre wurde zur gallorömischen Zeit als Siedlung Vicus Jurensis erwähnt, die vermutlich 357 n. Chr. durch Germanen zerstört wurde. Die Ortschaft wurde erstmals urkundlich im 6. und 12. Jahrhundert genannt. Mit dem Frieden von Nimwegen 1678 kam Jeurre an Frankreich. 1822 wurden die Gemeinden Douvres und Epercy eingemeindet, Epercy wurde 1950 wieder abgetrennt. Die Geschichte von Jeurre ist geprägt von den Veränderungen im Zuge der französischen Verwaltungsreformen und der regionalen Entwicklung. Jeurre ist bekannt für seine Dorfkirche Saint-Léger, die im 18. Jahrhundert neu gebaut und mit einem Turm aus dem 15. Jahrhundert ausgestattet wurde. Das Schloss aus dem 19. Jahrhundert und die Hängebrücke aus dem Jahr 1837 sind weitere Sehenswürdigkeiten. Aus römischer Zeit sind Fundamente einer Villa aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. erhalten. Die Umgebung um Jeurre ist geprägt von Höhlen, Felsformationen und steilen Hängen, die den Charakter des Ortes bestimmen.
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- Einwohner
- 235
- Fläche
- 6,99 km²
- Seehöhe
- 696 m
- Bezirk
- Jura
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