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Zisterzienserkloster Marienrode (früher Backenrode), zuvor Augustinerchorherrenstift
Kloster/Stift, erst Augustiner-Chorherrenstift, dann Augustiner-Doppelkloster, dann Zisterzienserkloster, seit 1988 Benediktinerinnenkloster
Das Kloster Marienrode liegt in der Gemeinde Neuhof bei Hildesheim und wurde 1125 von Bischof Berthold I. gegründet. Es war zunächst ein Augustinerkloster, später Zisterzienserkloster und trug den Namen Backenrode, bis es 1259 in Marienrode umbenannt wurde. Die historische Stätte umfasst ein weitläufiges Areal mit alten Bauwerken und Grabstätten, darunter die Grabstelle der Gräfin von Egloffstein und der polnischen Zwangsarbeiter. Das Kloster ist heute ein Benediktinerinnenkloster, das seit 1988 von Schwestern aus der Abtei St. Hildegard in Eibingen besiedelt wird. Es umfasst eine dreiflügelige Anlage mit Kreuzganghof und ist Teil der katholischen Pfarrkirche St. Michael. Zudem gibt es eine evangelische Pfarrkirche sowie eine Torkapelle am Gelände. Die Schwestern betreiben ein Gästehaus, eine Buchhandlung und leisten kirchliche Dienste. Die Klosterlandschaft Marienrode umfasst 3,2 km² und ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Sie beherbergt historische Gebäude, Grabstätten und eine kulturelle Vielfalt, die sich aus dem langen Bestehen des Klosters ergibt. Die Anlage ist Teil der Kulturlandschaft Niedersachsens und bietet Einblicke in die Geschichte und Architektur des Ortes.
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- Art
- Kloster, Abtei
- Ort
- Hildesheim
- Erbaut
- 1125
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