NiederösterreichBezirk Q980

Schloss Laberweinting

archäologische Stätte in Deutschland

Das Schloss Laberweinting war ein Wasserschloss in der Gemeinde Laberweinting im Landkreis Straubing-Bogen in Bayern. Es stand am Rande eines Sees und war Teil einer Hofmark, die im Mittelalter und frühen Neuzeit besiedelt war. Die Anlage wurde als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-2-7239-0007 eingetragen, wobei untertägige Befunde aus dieser Zeit dokumentiert sind. Die Geschichte des Schlosses reicht bis ins 8. Jahrhundert zurück, als Laberweinting erstmals erwähnt wurde. Im 14. Jahrhundert war die Herrschaft zersplittert, bis Wilhelm Fraunberger die Hofmark übernahm und sie 1464 den Aichbergern vermachte. Die Familie blieb bis 1606 in der Region, danach folgten verschiedene Besitzer, darunter die Familie von Sünzenhofen und die von Morolding. 1751 wurde die Hofmark als „hochfreiherrliches Fresing’sches Hofmarksgericht“ bezeichnet. Das Schloss war ursprünglich von einem Wassergraben umgeben und hatte eine Toranlage sowie ein Hauptgebäude mit Satteldach. Es wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört, 1664 aber wieder aufgebaut. Heute sind nur Reste des Schlosses in einem ehemaligen Metzgereibau erhalten, der leer steht. Der ehemalige Wassergraben wurde in eine Wiese verwandelt.

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Art
Archäologische Stätte
Ort
Bayern
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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