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Fertőrákos
Gemeinde in Ungarn
Fertőrákos ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Sopron, am Neusiedler See gelegen. Sie liegt sechs Kilometer nordöstlich von Sopron und grenzt an Österreich. Die Gemeinde gehört zum UNESCO-Welterbe Kulturlandschaft Fertő/Neusiedler See und zum Nationalpark Fertő-Hanság. Sie erstreckt sich vom tiefsten Punkt der südlichen Grenze bis zum Berg Boglár hegy mit einer Höhe von 213 Metern. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, darunter die Mithrasgrotte mit römischen Funden und eine deutschsprachige Bevölkerung, die bis 1945/46 vertrieben wurde. Im 19. Jahrhundert war Fertőrákos Teil des deutschen Sprachgebiets Westungarns. 1910 wurde ein Schatz aus keltischen Münzen gefunden, der heute in Museen in Ungarn und Österreich zu sehen ist. Die Gemeinde war in der Volksabstimmung 1921 für die Angliederung an Österreich, blieb aber bei Ungarn. In Fertőrákos gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten wie den Bischofspalast, die Bischöfliche Wassermühle und mehrere Kapellen. Das Höhlentheater wird für Kulturveranstaltungen genutzt. Zudem gibt es ein Mineralienmuseum und das Mithraeum. Der Neusiedler-See-Radweg verläuft durch die Gemeinde. Im Jahr 2023 wurde ein Hotelprojekt geplant, das jedoch umstritten war.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
- Art
- Gemeinde in Ungarn
- Ort
- Kreis Sopron
- Website
- http://www.fertorakos.hu
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