Lainzer Tiergarten
Der Lainzer Tiergarten am Westrand Wiens umfasst 2.450 Hektar und ist damit größer als mancher Bezirk. Er war das Jagdrevier des Kaiserhauses und ist von einer Mauer umschlossen, die das Wild im Gebiet hält; heute gehört er als Naturschutzgebiet zum Biosphärenpark Wienerwald. Dass hier über Jahrhunderte gejagt wurde, hat den Wald erhalten, wie er andernorts verschwunden ist: alter Baumbestand, offene Wiesen, viel Totholz. Entsprechend reich ist der Tierbestand — Wildschweine und Hirsche laufen frei herum und lassen sich auf den Wegen regelmäßig aus der Nähe beobachten, dazu kommen Rehe, Spechte, Salamander und Fledermäuse. Mitten im Gebiet steht die Hermesvilla, die Kaiser Franz Joseph seiner Frau Elisabeth schenkte und die heute Sonderausstellungen beherbergt; sie ist von Mai bis Ende September an mehreren Tagen der Woche zugänglich. Der Eintritt in den Tiergarten ist frei. Sechs Waldspielplätze, ein Wald- und Naturlehrpfad, Führungen, Exkursionen und Kutschenfahrten machen ihn familientauglich. Der bekannteste Zugang ist das Lainzer Tor im 13. Bezirk. Das Gebiet ist im Winter geschlossen und öffnet im Frühjahr wieder.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
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