Burg Gretenstein
Burg in Hessen, Deutschland
Die Burg Gretenstein, auch Gretchenstein genannt, ist eine abgegangene Höhenburg im Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen. Sie wird heute vermutet, etwa einen Kilometer flussabwärts auf der rechten Lahnseite bei der Gemeinde Villmar zu liegen. Der genaue Standort ist bis heute nicht eindeutig geklärt, wobei verschiedene Fluren und Gemarkungen in der Region in Betracht gezogen werden. Lidar-Daten zeigen in der Lahnschleife nördlich von Villmar einen Sporn mit einem künstlichen Halsgraben, der ebenfalls in Frage kommt. Die Burg wurde um 1350 von Philipp von Isenburg-Grenzau als Witwensitz für seine Frau Margaretha von Katzenelnbogen erbaut. Sie wurde 1360 durch den Trierer Koadjutor Kuno von Falkenstein zerstört und nicht wieder aufgebaut. Philipp von Isenburg wurde bei der Eroberung gefangen genommen und erst nach Versprechen wieder freigelassen. Es sind keine Mauerreste der Burg erhalten, da sie kurz nach der Erbauung zerstört wurde. Die Burg wird in mittelalterlichen Quellen als „auf einer nahen Felse“ beschrieben, also als Spornburg nahe der Lahn. Sie war mit einem Halsgraben zur flachen Landseite gesichert. Die genaue Ausgestaltung und das Erscheinungsbild der Burg sind aufgrund der Zerstörung und fehlender Reste nur unklar. Die Lage der Burg wird in alten Urkunden unterschiedlich genannt, wobei die Gemarkung von Villmar und Runkel sowie die Flur Gretenburg in Betracht gezogen werden.
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- Art
- Burg
- Ort
- Villmar
V okolí
- König-Konrad-Denkmal276 m
- Lahn-Marmor-Museum758 m
- Burg Villmar924 m
- Villmar1.2 km
- Burgmuseum Runkel1.9 km
- Burg Runkel1.9 km
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