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Tecklenburg
Burg in Tecklenburg, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Burg Tecklenburg ist eine Burgruine im Stadtzentrum von Tecklenburg im Kreis Steinfurt, Nordrhein-Westfalen. Sie liegt auf dem Burgberg mit einer Höhe von etwa 170 Meter über dem Meeresspiegel. Die Anlage war einst das Zentrum der Grafschaft Tecklenburg und wurde vermutlich im 12. Jahrhundert als Zollfestung errichtet, um den Handelsweg Lübeck–Bremen–Münster–Köln zu kontrollieren. Die Burg war in der Zeit um 1184 die größte Höhenburganlage Norddeutschlands. Die Burg war bis ins 17. Jahrhundert ein militärisch relevanter Ort, wurde aber im Laufe der Zeit zur Residenz eines Adelsgeschlechts umfunktioniert. Im 16. Jahrhundert wurde sie zu einem Schloss ausgebaut, wobei die Wehrhaftigkeit stark reduziert wurde. 1707 wurde die Burg an Preußen verkauft und verfiel schließlich zur Ruine. Heute ist sie als Veranstaltungsstätte der Freilichtspiele bekannt, deren Bühnenfläche auf dem ersten Burghof bis zu 2300 Sitzplätze bietet. Die Anlage besteht aus zwei Burghöfen, einem Vorhof und einer Hauptburg, getrennt durch Graben und Wall. Der Wierturm bietet einen Ausblick auf Tecklenburg und das Münsterland. Die Ruine umfasst Fragmente der Mauern, den sogenannten Hakenturm und das Krönchen, ein großer Überrest eines Raumes. Die Burg ist heute ein Teil der Kulturgeschichte der Region und ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen im Teutoburger Wald.
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- Art
- Burg
- Ort
- Tecklenburg
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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