Burg Quakenbrück
abgegangene Burg des Bistums Osnabrück in der Stadt Quakenbrück im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen
Die Burg Quakenbrück war eine abgegangene Burg des Bistums Osnabrück, die in der Stadt Quakenbrück im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen stand. Sie wurde zwischen 1227 und 1234 als Grenzburg errichtet, um die Grafschaft Tecklenburg abzuwehren. Die Burg lag auf einer von Wasser umflossenen Uferdüne des Flusses Hase und umfasste ein fast quadratisches Areal von etwa 60 × 65 Metern. Die Befestigung bestand aus einem breiten Graben und einem Wall, mit Pfostenlöchern, die auf eine Palisade hinweisen. Die Burg hatte militärische Bedeutung zwischen 1397 und 1400, als wieder Auseinandersetzungen zwischen dem Osnabrücker Bischof und dem Grafen von Tecklenburg stattfanden. Um 1500 wurde sie abgerissen, und an ihrer Stelle entstand ein einfacher Burgmannensitz. Dieser wurde 1540 erstmals erwähnt und 1970 durch ein modernes Gebäude ersetzt. Archäologische Funde belegen, dass ein Kastenbrunnen aus dem Jahr 1317 in der Burg area entdeckt wurde. Im Bereich der Burgfläche gab es eine Vielzahl von Räumen und Strukturen, darunter ein Graben, der den Burgmannensitz vom Rest der Burgfläche trennte. Das ursprüngliche Burggebäude war in Fachwerkbauweise errichtet und wurde vermutlich durch einen Brand zerstört. Danach wurde ein Steingebäude errichtet, dessen genaue Form und Lage aufgrund der Ausgrabungen nicht vollständig geklärt werden konnten. Die Burg lag in der Nähe der heutigen Burgstraße und war Teil der historischen Landschaft des Artlandes.
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- Art
- Burg
- Ort
- Quakenbrück
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