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Niedersachswerfen
Niedersachswerfen liegt im Süden des Harztorer Gemeindegebietes, zwischen Nordhausen im Süden und Ilfeld im Norden. Nordwestlich der Rüdigsdorfer Schweiz, einem Teil der Gipskarstlandschaft des Südharzes, durchfließt der Ort die Zorge und die Bere. Die Lage ist geprägt von Anhöhen wie dem Kohnstein und dem Mühlberg, die als Siedlungsplätze in der Frühgeschichte genutzt wurden. Der Name Niedersachswerfen geht auf mittelalterliche Überlieferungen zurück, in denen der Ortsname zwei Orte, Ober- und Niedersachswerfen, symbolisierte. Der Name stammt vermutlich aus dem 5. Jahrhundert und bezieht sich heute auf die Gipskarstlandschaft. Der Ort war im Mittelalter ein bedeutendes Krongut und war Teil der Grafschaft Klettenberg. Bekannt sind die historischen Ereignisse wie der Bauernkrieg 1525 und die Rolle im Siebenjährigen Krieg. Zudem war Niedersachswerfen ein Zentrum der Gips- und Steinindustrie, das bis ins 20. Jahrhundert wirtschaftlich stark war. Niedersachswerfen ist durch seine natürliche Umgebung und kulturelle Geschichte geprägt. Die Region um den Kohnstein und den Mühlberg ist Teil des Gipskarsts und bietet Wandergebiete sowie Schutzgebiete. Der Ort besitzt vier geschützte Bodendenkmäler, darunter den Faciusgraben, das Steinkreuz am Regensborn und die Ruine der St. Johannis-Kirche. Zudem war der Ort Teil der Wallburg Kohnstein, die in der Hallstattzeit begonnen wurde und später durch Feuer zerstört wurde. Die industrielle Geschichte des Ortes ist eng mit der Gips- und Kälteanlagentechnik verbunden.
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- Fläche
- 11,79 km²
- Seehöhe
- 210 m
- Bezirk
- Harztor
V okolí
- Schnabelsburg2.2 km
- Kohnstein2.6 km
- Prämonstratenserstift Ilfeld3.7 km
- Stift Ilfeld3.8 km
- Badehaus Nordhausen5.5 km
- Kloster Altendorf5.5 km
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