Hamr

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Ústecký kraj

Hamr

Hamr ist ein Ortsteil von Litvínov im Norden des Tschechischen Böhmischen Beckens. Er liegt westlich von Horní Litvínov und bildet mit Chudeřín und Janov ein zusammenhängendes Siedlungsgebiet. Die Ortschaft ist umgeben von Bächen und liegt am südlichen Fuß des Erzgebirges. Nördlich und westlich erheben sich mehrere Hügel und Berge, darunter der Kapucínský vrch und die Jeřabina. Im Tal der Loupnice befindet sich die Talsperre Janov. Hamr hat eine reiche Geschichte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. 1583 wurde die Ansiedlung erstmals schriftlich erwähnt. Im 18. Jahrhundert begann der Abbau von Quarzsand und die Nutzung der Hammergrund-Region für Glashütten und Papiermühlen. Im 19. Jahrhundert wurde die Braunkohle abgebaut, wodurch die Bevölkerung wuchs. 1905 wurde Hamr zur eigenen Gemeinde, und 1984 erreichte die Gemeinde mit 9753 Einwohnern ihre Höchstzahl. In Hamr gibt es historische Orte wie den Hammergrund mit der Talsperre Janov. Zudem existiert ein Gedenkstein für Kommunisten, die in der Zeit der DDR gefoltert und hingerichtet wurden. Die Umgebung bietet Wanderungen durch die Hügel und Bäche sowie den Blick auf die Talsperre. Die Teiche Málek I und II und Rudý Sever sind Teil der natürlichen Landschaft.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.

Art
Katastralgemeinde in Tschechien, Gemeindeteil in Tschechien
Ort
Litvínov
Seehöhe
310 m

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