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Weidlinger Friedhof
Friedhof in der Katastralgemeinde Weidling der Stadt Klosterneuburg in Niederösterreich
Der Weidlinger Friedhof ist ein Friedhof in der Katastralgemeinde Weidling der Stadt Klosterneuburg in Niederösterreich. Er liegt zwischen der Lenaugasse und dem Rotgrabenbach, einem Nebenbach des Weidlingbaches. Die Anlage umfasst mehrere bemerkenswerte Grabdenkmäler aus dem Biedermeier und Historismus, darunter das Granit-Grab des Diplomaten Joseph von Hammer-Purgstall, das von Leopold Kiesling geschaffen wurde. Zudem gibt es das Grabmal des Unternehmers Franz Löblich, ein Frühwerk des Architekten Robert Oerley aus dem Jahr 1898. Der Friedhof hat seinen Ursprung im Jahr 1713, als eine Pestepidemie in Weidling 79 Tote forderte. Maria Barbara von Mannagetta ließ damals ein Pestkreuz errichten. Von 1737 bis 1787 befand sich eine Kapelle auf dem Gelände, die für Prozessionen genutzt wurde. 1827 schrieb der Dramatiker Ferdinand Raimund Teile seines Zauberspiels „Moisasurs Zauberfluch“ auf dem Friedhof, was durch eine Gedenktafel dokumentiert ist. Die Anlage wurde mehrfach erweitert, zuletzt 1976, und die Friedhofskapelle wurde 1985 mit einem Glockenturm und 1989 generalsaniert. Die Anlage bietet Räume für Grabstätten und Grabdenkmäler, darunter das monumentale Grab von Joseph von Hammer-Purgstall mit Inschriften in mehreren Sprachen. Die Friedhofskapelle ist ein markanter Teil der Anlage und verfügt über ein Altarkreuz. Die Umgebung umfasst die Lenaugasse und den Rotgrabenbach, sowie die römisch-katholische Pfarre Weidling. Die Anlage steht unter Denkmalschutz und ist Teil der kulturellen Landschaft Klosterneuburgs.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele
- Art
- Friedhof
- Ort
- Klosterneuburg
- Adresse
- Lenaugasse, Weidling
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
V okolí
- Friedhofskapelle Weidling27 m
- Villa Prack81 m
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