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Franziskanerterziarinnenkloster Lütgendortmund, genannt Marienborn

Kloster in Deutschland

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Das Kloster Marienborn, auch als Franziskanerterziarinnenkloster Lütgendortmund bekannt, stand im Dortmunder Stadtteil Lütgendortmund. Es wurde 1295 als Beguinenkloster gegründet und später als Franziskanerinnen-Kloster umgestaltet. Das Kloster war dem Stift Werden zugeordnet und war abgabenpflichtig. Es wurde 1725 nach der Zerstörung des alten Baus durch Baufälligkeit wieder errichtet. Das Kloster war bis 1809 als Franziskanerinnen-Kloster bestehend, wurde dann aufgelöst und als Schule genutzt. Heute ist es Sitz des Bezirksjugendheims, des Kinderhortes und der Stadtbücherei. An das Kloster erinnern die Straßennamen Beguinenstraße und Marienbornstraße. Es ist als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Dortmund eingetragen. Die ehemalige Klosterkirche diente bis 1892 der katholischen Gemeinde als Gottesdienststätte. Die Reste des alten Baus sind nur die Grundmauer. Die Geschichte des Klosters ist in der Literatur von Friedrich Wilhelm Saal beschrieben. Die Urkunden des Klosters sind in der Digitalen Westfälischen Urkunden-Datenbank (DWUD) archiviert.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Dortmund
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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