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Schloss Hinnenburg
Schloss in Deutschland
Das Schloss Hinnenburg steht auf einer 282 m hohen Bergkuppe bei Brakel im Kreis Höxter. Es ist eine dreiflügelige Anlage mit einem runden Bergfried an der Südwestecke. Die Burg wurde um 1600 als Renaissancebau errichtet und später barock umgebaut. Die Vorburg brannte 1910 ab und wurde im Barockstil wiederaufgebaut. 1934 wurden Teile des Schlosses durch einen Brand beschädigt, darunter der Prunksaal. Die Burg hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Sie war ein Zentrum des Adelsgeschlechts von Brakel und wurde 1237 erstmals urkundlich erwähnt. 1793 gelangte der Besitz an die Familie von Bocholtz-Asseburg, die 1985 ausstarb. Das Schloss ist heute im Privatbesitz der Familie von der Asseburg-Falkenstein-Rothkirch und nicht öffentlich zugänglich. Nur die um die Burg angelegten Wanderwege sind für die Öffentlichkeit frei. Im Schloss leben historische Räume mit Stuckverzierungen der Rokokozeit und eine „byzantinische Kapelle“ aus dem Jahr 1658. Das Mausoleum dient als Grabstätte der Familie. Das Asseburger Familienarchiv ist zwar vorhanden, aber nicht öffentlich zugänglich. Bekannte Persönlichkeiten wie Wilhelm Anton von der Asseburg und Annette von Droste-Hülshoff haben die Burg besucht oder wurden dort geboren. Die Gemeinde Hinnenburg wurde 1970 in Brakel eingegliedert.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Brakel
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