Westdeutschland

Wuppertaler Schwebebahn

Die Wuppertaler Schwebebahn ist kein Nostalgieprojekt, sondern das Rückgrat des örtlichen Nahverkehrs. Auf 13,2 Kilometern verbindet sie Vohwinkel mit Oberbarmen und hält an 20 Stationen. Den größten Teil der Strecke hängt sie über der Wupper, im Schnitt zwölf bis vierzehn Meter über dem Wasser; über den Straßen liegt die Schiene bei rund acht Metern. In Vohwinkel führt die Trasse durch die belebte Kaiserstraße direkt über den Köpfen der Passanten hinweg. Gebaut wurde die Bahn nach dem System des Ingenieurs Eugen Langen, der den Begriff Schwebebahn 1892 selbst in einem Brief prägte. Der erste Abschnitt zwischen Zoologischem Garten und Kluse ging 1901 in Betrieb, 1903 war die Strecke vollendet. Kaiser Wilhelm II. hatte bereits 1900 eine Probefahrt unternommen - an sie erinnert der bis heute erhaltene Kaiserwagen. Berühmt wurde außerdem der Zirkuselefant Tuffi, der 1950 aus einem fahrenden Wagen in die Wupper sprang. Die Dichterin Else Lasker-Schüler beschrieb die Konstruktion als stahlharten Drachen mit mehreren Köpfen. Eine Fahrt über die gesamte Strecke und zurück dauert etwa eine Stunde und ist der einfachste Weg, das langgestreckte Wuppertal von oben zu sehen. Die Bahn verkehrt dicht getaktet; Ein- und Ausstieg sind an jeder Station möglich, mehrere liegen an Bahnhöfen der Deutschen Bahn.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.

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