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Burg Alt Krickenbeck
abgegangene Wasserburg in Nettetal, Deutschland
Die Burg Alt Krickenbeck ist eine abgegangene Wasserburg am westlichen Ufer der Nette, südlich der Leuther Mühle im Stadtteil Leuth von Nettetal. Sie liegt im Kreis Viersen in Nordrhein-Westfalen und war einst ein Rittersitz, der dem Adelsgeschlecht der Flamenses gehörte. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt und war bis 1247 ein Lehen des Kölner Erzbistums. Die Burg war bis zum 13. Jahrhundert bewohnt, wurde aber nach einer Zerstörung oder Verlassenheit verlegt. Neu-Krickenbeck wurde zwischen 1244 und 1251 errichtet, als die „Bona de Crikenbeke“ geldrisch wurde. Die alte Burg blieb unbewohnbar und wurde schließlich verlassen. Der Burghügel von Alt Krickenbeck ist heute nur noch eine grasbewachsene Erhöhung. Ausgrabungen zeigten, dass die Burg um 1250 aus Holz gebaut war und von einem doppelten Wassergraben umgeben war. Keramikfunde belegen den täglichen Gebrauch von Töpfe und Krügen. Die Umgebung umfasst die Nette, die Leuther Mühle und den Stadtteil Leuth.
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- Art
- Archäologische Stätte, Burgstall
- Ort
- Nettetal
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Nordrhein-Westfalen
V okolí
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