Kostelyniederoesterreich

Basilika Maria Taferl

Die Basilika Maria Taferl steht auf einer Anhöhe am Nordufer der Donau, rund 233 Meter über dem Fluss. Von dort reicht der Blick über mehr als 300 Kilometer hinweg über das Donautal, die Hügel des Mostviertels und den Alpenbogen dahinter. Sie ist das Landesheiligtum Niederösterreichs und der Schmerzhaften Muttergottes geweiht. Der Name geht auf den Ursprung des Wallfahrtsorts zurück: In den Bau wurde eine Eiche mit einem Gnadenbild einbezogen — das "Taferl". Der Grundstein wurde am 25. April 1660 gelegt. Der erste Architekt ist unbekannt, die frühen Arbeiten leitete Georg Gerstenbrand; ab 1671 führte der italienische Baumeister Carlo Lurago weiter, und Jakob Prandtauer vollendete die Kirche 1707. Damit stehen zwei der prägenden Namen des österreichischen Barockbaus hinter diesem Gebäude. Zur Kirche gehört eine Schatzkammer mit reicher barocker Ausstattung; ihre Fresken zeigen Erscheinungen und Wunderheilungen, die zur Geschichte des Wallfahrtsorts gehören. Die Schatzkammer ist ein Saisonziel und in der wärmeren Jahreshälfte von April bis Oktober zugänglich, die Kirche selbst ganzjährig. Der Ort Maria Taferl liegt verkehrsgünstig am Rand der Wachau.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.

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