Palais Marienstraße 24
Ehemaliges Stadtpalais in Dresden, 1945 zerstört
Das Palais Marienstraße 24, auch als Houpsches Haus bekannt, ist ein Stadtpalais aus dem Jahr 1841, das von Gottfried Semper entworfen und gebaut wurde. Es stand an der Marienstraße 24 in Dresden und zählt zu den bedeutendsten Werken des Architekten. Die Fassade des Gebäudes war elf Fensterachsen lang und zeichnete sich durch ein zentrales Rundbogenportal aus. Das Palais war als viergeschossiges Reihenhaus konzipiert. Die Fassade unterschied sich durch verschiedene Fensterformen und Materialien: Rundbogenfenster im Erdgeschoss, flache Fensterverdachungen in den ersten beiden Obergeschossen sowie eine Pilasterordnung im dritten Obergeschoss. Die Geschosse wurden durch Gesimse voneinander abgegrenzt, wobei das Erdgeschoss aus Kiessteinen bestand und die Obergeschosse aus ineinandergefugten Sandsteinen. Das Palais wurde während der Luftangriffe auf Dresden im Jahr 1945 zerstört. Es war ein repräsentatives Beispiel der Architektur des 19. Jahrhunderts und stand im Zentrum der historischen Altstadt. Die Umgebung um das Palais umfasste die Marienstraße und andere historische Gebäude der Stadt.
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- Art
- Palast, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Dresden
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