📷 Obrázek: Wikimedia Commons
château de Boves
Burg in Frankreich
Das Château de Boves ist ein zerstörter Burgfried mit Resten auf dem Gemeindegebiet von Boves, 8 km südöstlich von Amiens in der Somme. Die Anlage steht auf einer Kalkfelsen mit einer Höhe von 71 Metern und war ein strategisch günstiger Ort für eine Verteidigungsanlage. Die Motte castrale, eine künstlich angelegte Erhebung, wurde vermutlich im 10. Jahrhundert errichtet und diente als Residenz für die Adelsfamilie. Die archäologischen Untersuchungen von 1996 bis 2019 haben das Verständnis der Anlage und ihrer Entwicklung zwischen dem 9. und 17. Jahrhundert erheblich erweitert. Die Motte wurde mehrfach erweitert und verändert, wobei die Nutzung kontinuierlich blieb. Im 14. Jahrhundert wurde der Burgfried von Ferry Ier de Vaudémont wieder aufgebaut, und die Reste der Mauern sind bis heute sichtbar. Der Burgfried wurde 1595 abgebrochen und als Steinbruch genutzt. Die Anlage umfasst eine Fläche von 11 Hektar mit drei geographischen Einheiten. Die Plate-forme der Motte, die 14 Meter über der Basiskammer liegt, war der Kern der Anlage. Die erste Umfriedung umfasste die Motte, religiöse Stätten und möglicherweise ein Dorf. Die zweite Umfriedung war eine landwirtschaftliche Fläche. Die Ausgrabungen zeigten, dass die Motte aus verschiedenen Schichten gebaut wurde, um die Erosion zu bekämpfen und das Abfließen von Wasser zu steuern.
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- Art
- Burg
- Ort
- Boves
- Adresse
- quartier Notre-Dame
- Denkmalstatus
- eingetragenes historisches Denkmal
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