Stiftskirche St. Martin und St. Severus

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Stiftskirche St. Martin und St. Severus

Kirchengebäude in Deutschland

Die Stiftskirche St. Martin und St. Severus liegt in Münstermaifeld im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Der Kirchenbau aus dem 12. bis 13. Jahrhundert steht im rheinischen Übergangsstil und wird auch als „Maifeldmünster“ bezeichnet. Sie ist ein geschütztes Kulturgut nach der Haager Konvention. Die Kirche hat eine lange Geschichte, die bis in das 6. Jahrhundert zurückreicht. 640 wurde sie von Erzbischof Modoald geweiht und 905 als Stiftskirche erstmals erwähnt. Die Reliquien des Presbyters Severus von Antrodoco kamen im 10. Jahrhundert nach Münstermaifeld und machten den Ort zu einem Wallfahrtszentrum. 1322 wurde die heutige gotische Kirche geweiht. Im Inneren der Kirche ist der Raum weit und die Pfeiler wirken kraftvoll. Der Hauptaltar ist ein spätgotisches Retabel aus dem 16. Jahrhundert. Im nördlichen Seitenschiff befindet sich das Heilige Grab mit sieben Figuren aus Tuffstein. Zudem gibt es Wandmalereien aus dem 13. bis 15. Jahrhundert sowie kunstvolle Gräber und Epitaphien. Das Sakramentshaus aus dem 15. Jahrhundert schmiegt sich an die nördliche Chorwand.

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Art
Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Münstermaifeld
Baustil
Rheinischer Übergangsstil
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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