Ferhád pasa dzsámija

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Ferhád pasa dzsámija

Moschee in Ungarn

Der Meczet Ferhada paszy ist ein zerstörter Moschee in Pécs, errichtet im 16. Jahrhundert. Die Reste des Gebäudes liegen im Stadtzentrum, auf einem Grundstück an der Kazinczy u. 4, wo Ausgrabungen durchgeführt wurden. Dabei wurden eine Badestätte, ein Wohngebäude und Reste eines Klostern der Derwische sowie ein umgebendes islamisches Friedhofes entdeckt. Heute ist nur ein großer Abgrund sichtbar, und das Grundstück ist nicht für Besucher zugänglich. Die religiöse Stiftung in Pécs entstand vermutlich zwischen 1570 und 1580 unter der Initiative des Budinischen Paschas Ferhada, der 1590 durch aufständische Soldaten getötet wurde. Auf der heutigen Király-Straße befand sich neben der Moschee ein Wohnhaus für die Dienstleistungen, ein Klostern der Derwische und eine Badestätte, auf deren Stelle später ein Handelshaus gebaut wurde, das zeitweise als Salpeterfabrik genutzt wurde. Der Minaret der Moschee existierte bis ins 18. Jahrhundert. Auf dem Grundstück der Moschee wurde ein Mehrfamilienhaus gebaut. Im Jahr 2010, als Pécs gemeinsam mit Istanbul die Europäische Kulturhauptstadt war, gab es Pläne zur Wiederherstellung des Gebetsraums, doch diese wurden nicht umgesetzt. Nach dem Abriss eines Restaurants wurden die Fundamente und die letzte stehende Mauer der Moschee sichtbar. Der verbliebene Mauerabschnitt wurde seit der türkischen Zeit mehrfach beschädigt. Ein neueres Projekt sieht vor, ein türkisches Kultur- und Touristzentrum mit rekonstruierten Mauern, einer türkischen Badestätte, einem Hotel und einem Laden für türkische Lebensmittel und Handwerksprodukte zu errichten. Derzeit verläuft aufgrund der privaten Eigentumsverhältnisse und fehlender finanzieller Mittel der Prozess der Zerstörung der verbliebenen Reste.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.

Art
Moschee, Ruine
Ort
Pécs

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