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Urwelt-Museum Hauff
Museum in Deutschland
Das Urwelt-Museum Hauff in Holzmaden zeigt Fossilien aus der Posidonienschiefer-Formation der Schwäbischen Alb. Die Ausstellung umfasst Präparate aus der Fundstätte Holzmaden und Ohmden, darunter Ichthyosaurier, Plesiosaurier und Seelilien. Das Museum entstand 1936/37 aus der Privatsammlung von Bernhard Hauff sen. und wurde 1967–1971 durch seinen Sohn Bernhard Hauff jun. erweitert. Seit 2016 ist es als Geopoint des UNESCO Geopark Schwäbischen Alb anerkannt. Die Ausstellung beherbergt unter anderem die weltgrößte versteinerte Seelilienkolonie mit 18 × 6 m sowie einen fast vier Meter langen Ichthyosaurier mit Embryonen im Leib. Die Fossilienfundstätte Holzmaden gilt als bedeutendstes Geotop Deutschlands und wurde 2006 als Kandidat für das UNESCO-Weltnaturerbe vorgeschlagen. Der Erweiterungsbau im Jahr 1993 brachte die Ausstellungsfläche auf 1000 m² und ermöglichte moderne Darstellungen des Jurameers. Die Besucher können sich in der Ausstellung über das Leben im Jurameer informieren. Naturgetreue Sauriermodelle, Filme und Computeranimationen erklären die Unterwasserwelt der Jurazeit. Die Fossilien sind aus der Posidonienschiefer-Formation entstanden und stammen aus der Zeit des Mittelmeers. Die Fundstätte Holzmaden ist ein zentraler Ort für die Forschung und die Präsentation der Fossilien aus dieser Epoche.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele
- Art
- Museum, Geotop
- Ort
- Holzmaden
- Erbaut
- 1936
V okolí
- Ohmden1.1 km
- Holzmaden840 m
- Benediktinerkloster Weilheim2.3 km
- Weilheim an der Teck2.4 km
- Ruine Limburg (Schwäbische Alb)3.5 km
- Limburg3.5 km
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