Johanniterkommende Wiesenfeld
Kloster in Deutschland
Die Johanniterkommende Wiesenfeld lag in der heutigen Ortschaft Wiesenfeld im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Sie befand sich an einer ehemaligen Fernstraße zwischen Frankfurt am Main und Bremen. Die Kommende war die erste Niederlassung der Johanniter in diesem Raum und wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt. Sie unterstand der geistlichen Obrigkeit der Diözese Mainz und der weltlichen Kontrolle des Landgrafen von Hessen. Die Kommende war ein wichtiger Handels- und kirchlicher Zentrum. Die frühgotische Kirche wurde zwischen 1260 und 1270 errichtet und diente den Ordensbrüdern als Gotteshaus. Durch den Ablasshandel im 14. Jahrhundert verbesserte sich die finanzielle Lage der Johanniter erheblich. Die Kommende wurde 1529 aufgelöst und diente danach als Kellerei für die Landgrafen. 1721 zog eine Hugenotten- und Waldenserkolonie in den Ort ein und gründete schließlich das Dorf Wiesenfeld.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Wiesenfeld (Burgwald)
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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