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Schlossruine Thierbach
Schlossruine bei Hof in Bayern, Deutschland
Die Schlossruine Thierbach befindet sich im Gemeindeteil Thierbach von Bad Steben im Landkreis Hof. Sie steht am Rande des Frankenwaldes und ist Teil der Landschaft des oberfränkischen Raumgebiets. Das Schloss wurde im 16. Jahrhundert von der Familie von Waldenfels errichtet und mehrfach zerstört, zuletzt im Dreißigjährigen Krieg. Nach dem Tod von Enoch von Waldenfels 1727 wurde es nicht mehr instandgehalten und dem Verfall überlassen. Die Ruine ist ein Zeugnis der Geschichte und der Kriegszerstörungen, die das Schloss traf. Die Glocken der Schlosskapelle wurden nach St. Georgen verbracht, und Johann Christoph Stierlein dokumentierte die Ruine durch Skizzen und Vermessungen. Die Steine des Schlosses fanden im 19. Jahrhundert Verwendung bei der Errichtung der Badeanlagen in Steben. Heute sind nur Mauerreste und die Grundmauern sichtbar. Die Anlage umfasst neben den Ruinen auch erhalten gebliebene Wirtschaftsgebäude wie ein Wohnstallhaus und Scheunen mit Satteldächtern. Sie liegt am Burgstall-Wanderweg des Frankenwaldvereins und bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Die Einrichtung der Schlosskapelle wurde später in die Gefängniskapelle des Zuchthauses Bayreuth übernommen.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bad Steben
- Adresse
- Schloßstraße 4
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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