📷 Obrázek: Docteur Ralph · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Kapuzinerkloster Villingen
Kloster in Deutschland
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Das Kapuzinerkloster Villingen war ein Kloster des Kapuzinerordens im Ortsteil Villingen der Stadt Villingen-Schwenningen. Es wurde 1655 gegründet und 1806 aufgehoben. Die Grundsteinlegung erfolgte am Niederen Tor, und die Klosterkirche wurde 1664 eingeweiht. Nach der Auflösung wurde das Gebäude 1820 zur Brauerei umgebaut, wobei einige Räume wie die Laienkirche, das Presbyterium und der Psallierchor erhalten blieben. Die Aufhebung des Klosters wurde 1785 angeordnet, wurde aber nicht vollständig umgesetzt. 1806 wurde es schließlich aufgelöst, und die Gebäude dienten ab 1814 als Lazarett. Die Kapuziner betreuten die Seelsorge in der Stadt und den umliegenden Ortschaften, kümmerten sich um Kranke und Verurteilte und engagierten sich in der Missionierung. Zudem verkaufte das Kloster religiöse Gegenstände wie Skapulieren und Kreuzen. Im Kloster befanden sich die Laienkirche, das Presbyterium und der Psallierchor, die nach der Auflösung teilweise erhalten blieben. Die Klosterkirche war ursprünglich mit Altarblättern und Altären ausgestattet, die nach der Auflösung verloren gingen. Die Bibliothek wurde 1807 eingezogen und in verschiedene Bibliotheken überführt. Die Reste der Bestattung von Franz-Karl von Fürstenberg-Donaueschingen wurden 1987 freigelegt.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Villingen-Schwenningen
- Erbaut
- 1655
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