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Klášter Hardehausen
ehemalige Zisterzienserabtei im Westen des Stadtgebietes von Warburg im Kreis Höxter in Nordrhein-Westfalen
Kloster Hardehausen war eine Zisterzienserabtei im Westen von Warburg, etwa 15 km von der Stadt entfernt. Es wurde 1140 gegründet und war die erste Zisterze in Westfalen. Die Anlage lag in einem Waldtal und umfasste ursprünglich 16.000 Morgen Land, davon 7500 Morgen Wald. Die Abtei war bis 1945 ein religiöses Zentrum und beherbergte später ein Jugendhaus und eine Hochschule. Das Kloster war ein bedeutendes kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Es besaß eine Kirche mit romanischer und gotischer Architektur, eine Klosterkirche mit mehreren Altären und eine oktogonale Totenkapelle. Die Gebäude umfassten ein zweigeschossiges Konventgebäude, Wirtschaftsgebäude und einen barocken Garten. Die Mönche betrieben Landwirtschaft, Fischerei und Handwerk, produzierten Getreide, Obst und Wolle und besaßen eigene Mühlen und Schreinereien. Die Abtei war auch ein Zentrum des geistlichen Lebens. Die Mönche führten Wallfahrten durch, betreuten die Pfarrei Scherfede und stellten Pröpste in Frauenklöstern. Sie gründeten Tochterklöster wie Marienfeld und Scharnebeck. Im 16. Jahrhundert war Hardehausen ein bedeutender Bildungsort, der Lektoren und Studierende an der Universität Paderborn unterstützte. Die Abtei blieb bis zur Reformation ein zentraler geistlicher und wirtschaftlicher Akteur.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Warburg
- Erbaut
- 1140
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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