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zámek Zelená Hora
Schloss in Tschechien
Das Schloss Zelená Hora liegt einen Kilometer nördlich von Nepomuk auf dem Berg Zelená hora (536 m) und gehört zur Gemeinde Klášter. Es ist ein frühbarocker Bau mit einem dreigeschossigen, hufeisenförmigen Hauptgebäude und einem Turm im Ostflügel. Die barocke Kirche Mariä Himmelfahrt und ein historischer Speicher liegen in der näheren Umgebung. Die Burganlage wurde erstmals 1221 urkundlich erwähnt und war im 14. Jahrhundert von den Hussiten besetzt. Die Burg wurde im 15. Jahrhundert von Hynek Krušina von Schwanberg weiter ausgebaut und 1454 fertiggestellt. 1465 wurde in der Burg die Grünberger Allianz gegründet, eine Vereinigung von 16 Adelsgeschlechtern. 1467 wurde ein Beistandsabkommen zwischen Kaiser Friedrich III. und der Allianz geschlossen. Das Schloss war zudem Sitz der Grünberger Handschrift, eine alte Handschrift, die 1817 entziffert wurde. Die Schlossbibliothek wurde später im Denkmalamt für Westböhmen in Plzeň verwahrt. Im Schloss wurden verschiedene historische Ereignisse erlebt, darunter die Nutzung als Jagdschloss, die Besetzung durch die Waffen-SS und die Stationierung der tschechoslowakischen Armee. Nach der Räumung durch die Armee im Jahr 1990 verfiel das Schloss. Seit 1992 gehört es der Gemeinde Klášter, und seit 2001 wird es saniert und zu einem Hotel sowie als Sitz eines Unternehmens umgebaut. Die Arbeiten sollen 2013 abgeschlossen werden.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Klášter
- Erbaut
- 1500
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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