Schloss Neuenhinzenhausen

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Schloss Neuenhinzenhausen

Schloss in Deutschland

Das Schloss Neuenhinzenhausen war ein Wasserschloss im Schambachtal, heute ein Ortsteil der Gemeinde Altmannstein im Landkreis Eichstätt. Es lag auf 395 m ü. NHN, 60 m nordwestlich der Filialkirche St. Walburga. Die Anlage umfasste einen ringförmigen Wassergraben mit bis zu 18 m Breite und erstreckte sich in Nord-Süd-Richtung auf etwa 110 m, in Ost-West-Richtung auf 120 m. Der Burgstall befand sich nördlich des Schambachs. Das Schloss wurde im 16. Jahrhundert als neuer Sitz der Herren von Hinzenhausen erbaut und stand bis 1866. Die Familie Muggenthaler besaß es von 1557 bis 1780, wobei der Dreißigjährige Krieg unbeschädigt überstanden wurde. Nach dem Ausstirben der Muggenthaler übernahmen die De Bassus, die später von Labrique und Freiherrn von Schacky folgten. 1866 wurde das Schloss aufgrund der Baufälligkeit abgerissen, wobei die Einwohner die Reste als Baumaterial verwendeten. Die Anlage war im 17. Jahrhundert mit drei Stockwerken und Ecktürmen mit barocken Turmhauben ausgestattet. Der Wassergraben umgab das Schloss und war Teil der Verteidigungsanlage. Die Ruine liegt heute im Ortsteil Neuenhinzenhausen, umgeben von der Landschaft des Schambachtals. Die Wassergräben wurden im 20. Jahrhundert eingeebnet.

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Art
Schloss, Archäologische Stätte
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland
Zdroje:Schloss Neuenhinzenhausen (CC0-1.0)

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