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Burg Braunshorn
Burg in Rheinland-Pfalz, Deutschland
Die Burg Braunshorn ist eine abgegangene Turmhügelburg im Ortsbereich der Gemeinde Braunshorn im Rhein-Hunsrück-Kreis. Sie liegt im Ortskern und wird als Stammsitz der Freiherren von Braunshorn angesehen. Die Anlage ist ein typisches Beispiel für eine Mottenanlage und hat eine historische Bedeutung, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. Die Burg wurde im Jahr 1273 an den Pfalzgrafen Ludwig verkauft und spielte in seiner Auseinandersetzung mit Kurtrier eine Rolle. 1314 musste Ludwig der Bayer die Burg an König Johann von Böhmen und Erzbischof Balduin von Trier verpfänden. Nach dem Tod Balduins fiel die Burg wieder an die Pfalzgrafen. Die genaue Zeit des Verfalls der Burg ist unbekannt, doch 1787 waren noch Grundmauern sichtbar. Die heutige Anlage besteht aus einem rechteckigen Hügel mit etwa 20 Metern Durchmesser und einer Höhe von 3,4 bis 4 Metern. Um den Hügel herum verläuft ein niedriger Wallrest. Ein Luftbild aus den 1940er Jahren zeigt den Zustand der Anlage. In der Nachbarschaft steht ein Wohnhaus, das den Hügel im Bau einbezog. Eine Begehung ist aufgrund eines Zauns nicht möglich. Die genaue Struktur der Wehranlagen bleibt aufgrund fehlender archäologischer Untersuchungen unklar.
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- Art
- Burg, Kulturdenkmal in Deutschland
- Ort
- Braunshorn
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
V okolí
- Braunshorn301 m
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