Burg Hundsbach

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Burg Hundsbach

Burgruine in Deutschland

Die Burg Hundsbach ist eine abgegangene Niederungsburg im Hundsbachtal, einem Seitental der Wohra. Sie liegt nahe dem Stadtteil Ernsthausen der Stadt Rauschenberg im Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen. Die Burg war fuldisches Lehen und wurde vermutlich als Turmburg errichtet. Sie wurde 1332 von Graf Johann I. von Ziegenhain an den Ritter Johann von Riedesel verliehen. Ein Zweig der Familie Riedesel nahm den Namen Hundsbach an. Die Burg wurde um 1400 zerstört, vermutlich aufgrund von Straßenräubereien durch die Hessischen Landgrafen und den Fuldaer Abt Johann I. von Merlau. Sie wurde nicht wieder aufgebaut. Von der Burg sind nur noch geringe Reste vorhanden, darunter zwei parallel verlaufende Dämme zur Absperrung des Tals. Zwischen diesen sollen sich Reste einer Hofbefestigung, möglicherweise eine Wasserburg mit Vorburg, befunden haben. Die Wüstung Hundsbach war bis 1452 fuldisches Lehen und wurde später von den Herren von Erfurtshausen, Treisbach, Rau von Holzausen und später von den Grafen von Seibelsdorf und den Herren von Bardeleben verwaltet. Die Burg und die Wüstung sind heute als Ruinen erhalten, die die Geschichte des Ortes widerspiegeln.

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Art
Burg
Ort
Ernsthausen

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