Naturpark Blockheide Eibenstein
Die Blockheide bei Gmünd im nordwestlichen Waldviertel ist ein Naturpark über einer Granitlandschaft. Was ihn ausmacht, sind die Steine: bizarr geformte Blockburgen und einzeln liegende Felsbrocken, entstanden durch Wollsackverwitterung im Granit des Böhmischen Massivs. Der bekannteste ist der Wackelstein, der sich trotz seines Gewichts bewegen lässt. Dass diese Formationen noch stehen, ist kein Selbstlauf. In der Nachkriegszeit wurden Granitblöcke gesprengt, um Ackerflächen zu gewinnen. Auf Betreiben des Bildhauers Carl Hermann wurde das Gebiet 1960 unter Naturschutz gestellt und 1964 zum Naturpark erklärt. Botanisch ist die Heide ebenfalls bemerkenswert: Der Lämmersalat hat hier sein größtes Vorkommen in Österreich, dazu kommt der äußerst seltene Südliche Ackerfrauenmantel. Erschlossen ist das Gelände über ein Netz von Themenwegen und ein geologisches Freilichtmuseum, das die Entstehung der Formationen erklärt; viele Felsen tragen eigene Namen. Über einem sanierten Wasserspeicher von 1908 steht ein 23,2 Meter hoher hölzerner Aussichtsturm, 2003 errichtet, der den Blick über die Heide und das Umland freigibt. Zugänge liegen bei Grillenstein, bei der Textilfabrik Backhausen und jenseits des Steinbruchs Malerwinkel. Für eine Runde durch den Kernbereich reichen zwei bis drei Stunden; das Gelände ist ganzjährig begehbar, am eindrucksvollsten bei tief stehender Sonne.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
V okolí
- Hubertuskapelle125 m
- Gmünder Höhe239 m
- Blockheideturm241 m
- Blockheide251 m
- Schullerstein312 m
- Teufelsbrotlaib338 m
QR-Code