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Benediktiner- (Doppel-?) Kloster, später Augustinerchorherren Marienkamp
ehemaliges Kloster bei Esens in Ostfriesland, Deutschland
Das Kloster Marienkamp war ein Benediktiner- und später Augustinerchorherren-Kloster in Holtgast, Ostfriesland. Es wurde 1420 aus einem Benediktinerkloster in ein Augustiner-Chorherren-Stift umgewandelt und war ein Doppelkloster mit Nonnen in Pansath. Die Anlage befand sich südwestlich von Esens und war Teil der ostfriesischen Benediktinerklöster. Die genaue Gründung ist unbekannt, aber es wird 1235 erstmals erwähnt. Das Kloster erreichte in der Blütezeit um 1424 eine wirtschaftliche und kirchliche Bedeutung. Der Prior Arnold von Crefeld führte die Entwicklung an, wodurch das Kloster zu einem der wichtigsten in Ostfriesland wurde. Es betrieb landwirtschaftliche Vorwerke und besaß eine Mühle. Die Ausbreitung der Pest und Kriege führten jedoch zu einem Niedergang. 1530 zerstörte Balthasar von Esens das Kloster, wodurch fast alles verloren ging. Heute sind keine Gebäude erhalten, aber das Klostergelände liegt südwestlich von Esens. Die Wurt des Klosters ist mit alten Bäumen bewachsen. Die Existenz des Klosters wird an Straßennamen und dem Gemeindewappen von Holtgast erinnert. Ein künstlerisches Kreuz aus dem Jahr 2013 erinnert an die Geschichte. Die ehemalige Wirtschaft basierte auf dem Grundbesitz und der Nutzung von Wind- und Pferdemühlen.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Holtgast
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