Prämonstratenserstift St. Elisabeth, Rieneck

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Prämonstratenserstift St. Elisabeth, Rieneck

ehemaliges Kloster der Prämonstratenser in Bayern

Das Prämonstratenserstift St. Elisabeth in Rieneck war ein Kloster der Prämonstratenser im Wald zwischen Rieneck und Ruppertshütten. Es lag an der Birkenhainer Straße in der Diözese Würzburg. Die Stiftung wurde im 13. Jahrhundert von den Grafen von Rieneck gegründet und 1292 an die Abtei Oberzell übergeben. Die Anlage umfasste eine Kirche, einen Friedhof und zwei Häuser, wobei die finanzielle Situation im 14. Jahrhundert schwierig war. Das Kloster blieb bis in die Reformationszeit bestehen, doch ab dem 16. Jahrhundert verfielen die Gebäude. Nur die Kapelle blieb erhalten, während die Glocken nach Schaippach und Ruppertshütten verbracht wurden. In der Pfinzing-Karte von 1594 ist der Standort noch als Zum Ainsiegel verzeichnet. Im Jahr 1617 fand ein Hexenprozess statt, bei dem am ehemaligen Klosterort ein Hexentanz vermutet wurde. Heute ist das Areal als archäologischer Park mit Informationstafeln ausgestattet. Die Ausgrabungen im Jahr 2012 entdeckten Reste einer Zisterne und die Altstraße Birkenhainer Straße. Die Grundrisse der Klostergebäude wurden durch Restaurierungen wieder sichtbar gemacht. Die Anlage erinnert an die mittelalterliche Geschichte und die kulturelle Bedeutung der Region.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft, Archäologische Stätte
Ort
Landkreis Main-Spessart
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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