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Münster Zur Schönen Unserer Lieben Frau
Kirchengebäude in Ingolstadt
Das Münster Zur Schönen Unserer Lieben Frau in Ingolstadt ist eine katholische Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert, die als Grenzfall zwischen Hallenkirche und Pseudobasilika gilt. Sie steht im Stadtzentrum von Ingolstadt und wurde ursprünglich als Grabkirche für Herzog Ludwig VII. geplant, doch dieser starb in Gefangenschaft. Die Kirche trägt ihren Namen vom Marienbildnis, das 1438 gestiftet wurde und 1801 zerstört wurde. Die Kirche wurde zwischen 1425 und 1525 errichtet, wobei die Bauphase bis 1489 gut dokumentiert ist. Sie zeichnet sich durch ein Netzgewölbe im Mittelschiff und rechteckige Seitenkapellen aus, die kunstvolle Rippen- und Astformen zeigen. Die Türme im Westen blieben unvollendet, und die Kirche wurde 1525 fertiggestellt. Sie war zeitweise Pfarr- und Universitätskirche und beherbergt heute den Hochaltar von Hans Mielich aus dem Jahr 1572. Im Inneren der Kirche finden sich zahlreiche Ausstellungen, darunter der Hochaltar mit Bildern aus dem Evangelium, Bleiglasfenster, eine Krippe mit 260 Figuren und die Schatzkammer im Südturm. Zudem ist die „Dreimal wunderbare Mutter“ eine Marienstatue, die 1595 als Diözesanpatronin verehrt wird. Die Kirche bietet auch eine Giebelmadonna und sieben Glocken im Südturm.
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- Art
- Pfarrkirche, Kirchengebäude
- Ort
- Ingolstadt
- Adresse
- Kreuzstraße 1
- Erbaut
- 1500
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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