Brandenburg

Unteruckersee

See im Nordosten des Landes Brandenburg

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Der Unteruckersee liegt im Nordosten Brandenburgs und ist der größte See der Ucker. Er erstreckt sich um den nördlichen Teil des Sees herum bis zur Kreisstadt Prenzlau. Auf dem Westufer befinden sich die Orte Röpersdorf und Zollchow. Der See entstand im späten Pleistozän und ist Teil einer Glaziale Rinne aus der Weichseleiszeit. Er ist als Landeswasserstraße ausgewiesen und hat eine Fläche von etwa zehn Quadratkilometern. Der Unteruckersee ist der viertgrößte natürliche See Brandenburgs mit einer Tiefe von bis zu 19 Metern. Der Hauptzufluss ist der Uckerkanal, der die beiden Uckerseen verbindet. Die Ablaufregulierung durch eine Wehranlage ist besonders für Prenzlau wichtig. Das Einzugsgebiet umfasst etwa 39 km². Die Seerundfahrten wurden bis 2021 durch das Fahrgastschiff „Onkel Albert“ angeboten, wobei seit 2024 das Schiff „Weiße Muschel“ fährt. Der Unteruckersee ist ein Teil der Uckermark, einer Moränenlandschaft, die durch die Eiszeit geprägt ist. Die Region ist bekannt für viele kleine Seen, die aus Resteisbeständen entstanden. Der Unteruckersee ist ein Überbleibsel solcher Eisreste, die beim Abtauen Wassermassen sammelten. Die Uckermark hat über 250 Seen im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Die Seen sind ein charakteristisches Merkmal der Jungmoränenlandschaft im Nordosten Brandenburgs.

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Art
See
Ort
Brandenburg
Seehöhe
18 m

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