Deutsches Salzmuseum

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Deutsches Salzmuseum

Salzmuseum in Lüneburg

Das Deutsche Salzmuseum in Lüneburg steht an der Stelle der ehemaligen Lüneburger Saline, die nach ihrer Stilllegung im Jahr 1980 zum Industriedenkmal wurde. Es umfasst das Siedehaus aus den Jahren 1923 bis 1925, zwei Solebehälter aus dem frühen 19. Jahrhundert, einen Eselstall aus dem Jahr 1852 und ein Brunnenhaus aus dem Jahr 1832. Diese Gebäude sind Teil der ehemaligen Salzproduktion und wurden nach ihrer Stilllegung zum kulturellen Erbe erklärt. Das Museum präsentiert die Geschichte der Saline Lüneburg, die als ältestes und einstmals größtes Industriebetrieb Mitteleuropas gilt. Die Dauerausstellung ist in vier Bereiche unterteilt: Salz allgemein, Mittelalter und frühe Neuzeit, 19. Jahrhundert und 20. Jahrhundert. In einem nachgebauten mittelalterlichen Siedehaus werden Vorführungen der Salzgewinnung mit historischen Geräten und Kleidung angeboten. Mitarbeiter demonstrieren den Salzsiedeprozess mit Holzbefeuerung und bleiernen Pfannen. Besucher können sich in den Räumen des Siedehauses und des Eselstalls über die Geschichte der Salzindustrie informieren. Die Ausstellungen zeigen die Entwicklung der Salzproduktion von der Antike bis ins 20. Jahrhundert. Ausblick auf die Stadt Lüneburg und die Umgebung ist von den Gebäuden aus möglich. Die Anlage ist Teil des UNESCO-Welterbe-Netzwerks und wurde 1991 mit dem Museumspreis des Europarates ausgezeichnet.

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Art
Museum, Siedehaus
Ort
Lüneburg
Adresse
Sülfmeisterstraße 1
Erbaut
1989
Denkmalstatus
Baudenkmal in Niedersachsen

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