Karmelitenkloster Tönnisstein (bei Kell, heute Andernach)

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Karmelitenkloster Tönnisstein (bei Kell, heute Andernach)

Ruinen des ehemaligen Karmeliterklosters Tönisstein (auch: Sankt Antoniusstein), gegründet 1465,in den Wäldern nahe Bad Tönisstein, Rheinland-Pfalz, Deutschland

Die Klosterruine Tönisstein, auch Kloster Sankt Antoniusstein, liegt in Bad Tönisstein bei Andernach im Rheinland-Pfalz. Sie entstand 1465 als Karmeliterkloster und wurde bis 1495 erbaut. Die Ruine steht im Tal des Brohl und ist Teil des Rundwanderwegs Höhlen- und Schluchtensteig. Die Lage ist geprägt von der Umgebung der Wolfsschlucht und dem Pöntertal. Das Kloster wurde 1390 aus einer Legende hervorgegangen, die eine Pietà mit dem Hl. Antonius in einem Dornbusch beschreibt. Die Wallfahrten führten zur Errichtung des Karmeliterklosters. Die Quelle Helpert im Pöntertal wurde 1501 urkundlich erwähnt und war für Heilzwecke bekannt. Tönisstein wurde ab 1620 als Kurort geführt und war bis 1802 ein bedeutender Badeort. Die Klosterruine ist Teil des Wanderwegs Höhlen- und Schluchtensteig, der zum Wanderangebot Traumpfade gehört. Die Ruine liegt am Fuße des Brohl und bietet Ausblicke auf das Tal. Die Umgebung umfasst die Wolfsschlucht bei Wassenach und das Pöntertal. Die Ruine ist als Kulturdenkmal geschützt und dient als Ausgangspunkt für Wanderungen.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Rheinland-Pfalz
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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