Moravskoostravský hrad
Burg in Tschechien
Der Moravskoostravský hrad lag im ehemaligen Stadtgebiet von Moravská Ostrava, im Stadtbezirk Moravská Ostrava und Přívoz. Er stand im Westen der städtischen Befestigungen und war ursprünglich Teil der Grenze zwischen dem Königreich Böhmen und dem Herzogtum Schlesien. Die erste schriftliche Erwähnung des Berges datiert aus dem Jahr 1396, als Mikuláš Neubecke als Purkrabí genannt wurde. 1446 wurde er erneut erwähnt, und 1466 als Propugnaculum. Der Hrad war bis 1538 in Betrieb, als der Bischof Stanislav I. Thurzo dem Beamten Kryštof Foglar aus Studená Voda das Gebäude verlieh, das auf dem Platz des Berges stand. Später wurde er verlassen und vermutlich abgebrochen oder umgebaut. 1585 wurde ein Friedhof erwähnt, und zwischen 1729 und 1740 wurde eine Kapelle des hl. Lukáš errichtet, die 1894 abgerissen wurde. Heute steht dort ein Handelshaus. Der Hrad war einst ein wichtiges Verwaltungs- und militärisches Zentrum der Bischöflichen Güter. Die Lage am Fluss Ostravice und die strategische Position im Grenzgebiet prägten die Geschichte des Berges. Heute sind nur noch Reste der ehemaligen Befestigungen und die Kapelle des hl. Lukáš als Zeugnisse erhalten. Die Umgebung umfasst die Stadt Moravská Ostrava und die angrenzenden Dörfer.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
- Art
- Burg
- Ort
- Mährisch Ostrau
V okolí
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