tombe de Vix

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tombe de Vix

archäologisches Grab in Vix in Côte-d'Or (Frankreich)

Die Fürstliche Grabstätte von Vix liegt auf dem Mont Lassois, einer Anhöhe nördlich von Châtillon-sur-Seine. Sie gehört zum Oppidum, einer Siedlung aus der Übergangszeit von der Späthallstatt- zur Frühlatènezeit. Das Grab wurde 1953 entdeckt und wird einer Fürstin zugeschrieben. Es datiert auf etwa 500 v. Chr. und ist Teil einer Nekropole, die bis in die Spätantike zurückreicht. Das Grab der Fürstin von Vix ist für seine reiche Ausstattung bekannt. Sie wurde in einem Wagenkasten bestattet, umgeben von Schmuck wie einem 24-karätigen Gold-Torques und einem Bronzepfand. Zu den Grabbeigaben zählt auch der Krater von Vix, ein 1100-Liter-gefäß aus Bronze mit griechischen Motiven. Die Grabbeigaben und eine Rekonstruktion des Grabes sind im Musée du Pays Châtillonnais ausgestellt. Im Umfeld des Grabhügels liegen weitere Grabstätten, darunter Grabhügel II und La Butte. Diese Grabhügel sind Teil der Fürstensitze, die in der Eisenzeit entstanden. Sie zeigen eine gesellschaftliche Hierarchisierung, die sich in reichen Grabbeigaben und Importen aus dem Mittelmeerraum widerspiegelt. Die Grabstätte ist als Monument historique geschützt und Teil einer transnationalen Welterbekandidatur.

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Art
Hügelgrab, Archäologische Stätte, Wagengrab
Ort
Vix
Erbaut
550 v. Chr.
Denkmalstatus
klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich

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