📷 Obrázek: Wikimedia Commons
Benediktinerinnenkloster Arnstadt
Siedlung in Deutschland
Das Walpurgiskloster ist eine Wüstung im Walpernholz, etwa zwei Kilometer südöstlich von Arnstadt. Es liegt auf dem Walpernberg, der 400 Meter über NHN hoch ist. Die Wüstung ist die südwestlichste Lage der Wasserleite, einer Höhenzug, der das Umland der Käfernburg vom Geratal trennt. Das Kloster wurde 1196 erstmals urkundlich erwähnt und 1307 nach Arnstadt verlegt. Die Gebäude wurden abgebrochen. 1976 begannen Geschichtsinteressierte mit Ausgrabungen, bei denen Mauerreste und Fundamente einer Kirchenapsis freigelegt wurden. 1988 und 1993 wurden eine Zisterne und die Grundmauern der Klosterkirche entdeckt. Jährlich findet seit 1991 am 1. Mai das Walpurgisfest auf der Stelle statt. Die Überreste des Klosters liegen auf einer strategischen Höhe und sind ein Bodendenkmal für die Frühzeit der Christianisierung Thüringens. Auf der Fläche befand sich eine Wallanlage zum Schutz der Menschen. Die Ausgrabungen zeigten, dass das Kloster im 12. Jahrhundert entstand und bis ins 16. Jahrhundert bestand. Die Stätte ist heute ein Ort der Geschichte und des kulturellen Erbes.
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- Art
- Kloster, Wüstung, Siedlung, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Arnstadt
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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