Confluentes

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Rheinland-PfalzBezirk Rheinland-Pfalz

Confluentes

archäologische Stätte in Deutschland

Das Confluentes war eine römische Ansiedlung am Zusammenfluss der Mosel und des Rheins, aus der sich die Stadt Koblenz entwickelte. Die Ansiedlung wurde im 1. Jahrhundert v. Chr. errichtet, um die Rheinstraße Mainz–Köln–Xanten zu sichern. Ein früher Nachweis des Kastells gelang 2008 durch Funde an der Kastorkirche. Die Römer nannten das Gebiet Castellum apud Confluentes, was „Kastell bei den Zusammenfließenden“ bedeutet. Die Treverer siedelten hier, und ab 85 n. Chr. gehörte der Ort zur römischen Provinz Germania superior. Die römischen Truppen errichteten in Koblenz Brücken über Rhein und Mosel, darunter eine 350 Meter lange Pfahlbrücke über den Rhein im Jahr 49 n. Chr. Das Kastell Niederberg wurde um 100 n. Chr. auf der rechten Rheinseite errichtet, um den Obergermanischen Limes zu schützen. Später wurde eine große Befestigungsanlage in der Altstadt errichtet, die bis ins Frühmittelalter erhalten blieb. Die Mauer hatte 19 Rundtürme und war in das Stadtbild integriert. Mauerreste und Straßenzüge in der Altstadt erinnern noch heute an die spätrömische Befestigung. In der Altstadt und im Umland von Koblenz finden sich römische Funde, darunter ein Bauernhof am Remstecken und eine Tempelanlage für Mercurius und Rosmerta. Die römische Stadtmauer blieb bis ins Frühmittelalter erhalten und prägte das Stadtbild. Die Mauerreste und die Straßennamen wie „An der Moselbrücke“ oder „Alten Graben“ zeigen die Ausdehnung der Befestigung. Die römische Geschichte von Koblenz ist bis heute in der Stadtarchäologie und den Straßennamen sichtbar.

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Art
Archäologische Stätte, historische Stadt
Ort
Rheinland-Pfalz

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