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Martin-Gropius-Bau
Ausstellungshaus im Berliner Ortsteil Kreuzberg
Der Martin-Gropius-Bau steht in der Niederkirchnerstraße 7 im Berliner Ortsteil Kreuzberg, an der Grenze zu Mitte. Er wurde 1881 eröffnet und war ursprünglich das Kunstgewerbemuseum Berlin. Das Gebäude entstand im italienischen Renaissance-Stil und gilt als eines der bedeutendsten Museumsbauten Deutschlands aus dem 19. Jahrhundert. Es war von Martin Gropius und Heino Schmieden geplant und nach dem Tod Gropius’ 1880 fertiggestellt. Der Bau erlitt im Zweiten Weltkrieg schwere Schäden, wurde aber 1966 unter Denkmalschutz gestellt. Nach dem Mauerfall und der Wiedervereinigung fanden umfangreiche Sanierungsarbeiten statt, die bis 2000 dauerten. Zudem wurden im Jahr 2010–2012 weitere Modernisierungen durchgeführt, darunter die Klimatisierung der Räume und die Sanierung der Fassade. Das Gebäude ist heute ein Zentrum für zeitgenössische Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen. Die Ausstellungsräume umfassen den Lichthof, einen 40 m × 30 m großen Raum mit einer Höhe von 26 m. Die Architektur kombiniert kubische Formen mit Renaissance-Einflüssen und umfasst reiche Bauschmuckelemente aus Sandstein und Terrakotta. Die Fassaden sind symmetrisch angelegt, und die vierte Etage ist mit goldenen Mosaiken und Wappen deutscher Länder geschmückt. Im Inneren gibt es Vestibüle, Treppenhäuser und farbige Böden, die die historische Nutzung des Gebäudes widerspiegeln.
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- Art
- Museum, Kino, Ausstellungspark, Museumsgebäude
- Ort
- Friedrichshain-Kreuzberg
- Adresse
- Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin
- Erbaut
- 1881
- Baustil
- Neorenaissance
- Architekt
- Heino Schmieden
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
V okolí
- Hardenberg-Denkmal84 m
- Stein-Denkmal83 m
- Zellen bzw. Keller der Gebäude der Geheimen Staatspolizei und der Reichsführung der SS Niederkirchnerstraße 883 m
- Europahaus167 m
- Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung171 m
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