Císařský dóm

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Císařský dóm

Kirchengebäude in Königslutter am Elm, Landkreis Helmstedt, Niedersachsen

Der Kaiserdom in Königslutter am Elm ist eine romanische Basilika, die 1135 von Kaiser Lothar III. als Benediktiner-Abteikirche gestiftet wurde. Sie wurde um 1170 unter Heinrich dem Löwen fertiggestellt und steht an der höchsten Stelle des Ortes. Die Kirche ist 75 Meter lang und 18 Meter hoch, was für die damalige Zeit außergewöhnlich ist. Sie trägt das Patrozinium der Apostel Petrus und Paulus. Der Kaiserdom gilt als eines der wichtigsten Kulturdenkmäler der Romanik in Deutschland und war das erste Großgewölbe nördlich des Harzes. Er war ein Symbol der imperialen Macht und wird dem salischen Kaiserdom in Speyer gleichgesetzt. Die Kirche war ein Wallfahrtsort mit Hauptfesttag am 29. Juni. Die Ausmalung des Innenraums wurde im 19. Jahrhundert durch Adolf Quensen nach Entwürfen von August Essenwein wiederhergestellt. Die Restaurierung von 2010 brachte die ursprüngliche Farbkraft der Malereien wieder zum Vorschein. Die Kirche ist eine dreischiffige Basilika mit doppeltürmigem Westwerk und oktogonalem Vierungsturm. Der Kreuzgang, entstanden ab 1150, ist mit ornamentierten Säulen und Kapitellen besonders sehenswert. Der Jagdfries an der Apsis zeigt Jagdszenen, die als Sieg des Guten über das Böse interpretiert werden. Die Orgel, erbaut 1892–1895, wurde 2010 in den historischen Zustand zurückgeführt. Im Vierungsturm hängt ein dreistimmiges Glockengeläut mit zwei historischen Glocken aus dem 14. Jahrhundert.

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Art
Kirchengebäude, Kloster
Ort
Königslutter am Elm
Baustil
Romanische Architektur
Architekt
August Essenwein
Denkmalstatus
Baudenkmal in Niedersachsen

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