L’Huillier–Coburg-kastély

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L’Huillier–Coburg-kastély

Schloss in Ungarn

L’Huillier–Coburg-kastély in Edelény ist eines der sieben größten Schlösser Ungarns und ein Beispiel für frühbarocke Architektur. Es wurde zwischen 1716 und 1730 von Jean-Francois L’Huillier, einem Franzosen aus der Region Elsaß-Lothringen, errichtet. L’Huillier erhielt 1727 die volle Eigentümerrechte mit königlicher Genehmigung. Die Bauarbeiten erforderten gut organisierte Logistik, da Holz aus mehr als 20 km Entfernung angeliefert wurde. Die Steine stammten aus der lokalen Steinbruch und wurden für die Wände und Fundamente verwendet. Der Bau wurde von L’Huilliers Ehefrau Marie-Madeleine de Saint-Croix bis 1730 fertiggestellt. Später wurden durch Ludmilla, die Enkeltochter L’Huilliers, und ihren zweiten Ehemann István Eszterházy bedeutende Veränderungen vorgenommen, darunter die Fresken in sechs Räumen, die größten Rococo-Fresken Ungarns. Im 19. Jahrhundert wurde das Schloss durch verschiedene Eigentümer weiterentwickelt, wobei es bis 1820 als Residenz nicht genutzt wurde. In den 1910er Jahren wurde es renoviert, und bis 1928 kam es in staatliche Hand. Im Schloss leben heute verschiedene Institutionen, darunter ein Gericht, eine Polizeistation und eine Wohnung für den Abgeordneten. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Zerstörung, da das Gebäude nicht mehr angemessen genutzt wurde. Bis in die 1980er Jahre verschlechterte sich der Zustand, wobei viele Fresken durch Überschwemmungen beschädigt wurden. Seit 2001 kümmert sich die National Trust of Monuments for Hungary um die Restaurierung, wobei die Arbeiten in zwei Phasen abgeschlossen werden.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.

Art
Schloss
Ort
Edelény

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