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Aínsa-Sobrarbe
Gemeinde der Provinz Huesca, Spanien
Aínsa-Sobrarbe liegt auf einer felsigen Anhöhe in den südlichen Ausläufern der Pyrenäen, zwischen den Flüssen Cinca und Ara. Der Ort befindet sich am Nordende des Stausees Embalse de Mediano und ist etwa 100 Kilometer nordöstlich von Huesca. Nachbarorte sind Andorra la Vella im Osten und Jaca im Westen. Die Gemeinde umfasst die Kleinstadt Aínsa sowie mehrere Dörfer und Weilern. Der alte Ortskern mit dem großen Hauptplatz wurde als Kulturgut eingestuft. Die Geschichte von Aínsa-Sobrarbe reicht bis in das 11. Jahrhundert zurück, als die Burg errichtet wurde und Teil einer christlichen Verteidigungslinie gegen Angriffe aus dem Süden wurde. Die Gemeinde war im 12. Jahrhundert Hauptstadt der Grafschaft Sobrarbe, die später zum Königreich Navarra gehörte. Im 16. Jahrhundert wurde die Gemeinde in das spanische Kronland integriert. Die Legende spricht von einem Kreuzeswunder, das den Ursprung des Ortes markiert, doch historische Spuren der islamischen Zeit sind hier kaum nachweisbar. Aínsa-Sobrarbe ist bekannt für seinen großen Hauptplatz, der von Arkadenhäusern umgeben ist und keine Holzbauten aufweist. In der Altstadt stehen mehrere Steinhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die ehemalige Kollegiatkirche Santa María, geweiht im Jahr 1183, ist mit einem romanischen Turm und einer dreischiffigen Krypta besonders sehenswert. Die Kirche hat ein tonnengewölbes Inneres und einen spätgotischen Kreuzgang. Die Burg und andere historische Bauten sind in ruinösem Zustand erhalten.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Huesca
- Seehöhe
- 569 m
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