Raša

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Raša

Gemeinde in Kroatien

Raša ist eine Stadt und ein Stadtbezirk in der Gespanschaft Istrien, Kroatien. Sie liegt im Südosten Istriens, 10 Meter über dem Meeresspiegel, im Tal des Baches Krapanski Potok. Die Stadt befindet sich am Rande der Bucht Raška Draga und wird durch eine Eisenbahnlinie mit dem Knotenpunkt Lupoglav verbunden. Sie wurde während der italienischen Besatzung im Jahr 1937 als „faschistische Idealstadt“ errichtet, um Kohlevorkommen auszubeuten. Die Stadt war Teil Mussolinis „Grubenstädten“ und wurde in nur 547 Tagen gebaut. Sie war geplant als Arbeitersiedlung für 6000 Bergleute. Das Stadtzentrum umfasst Rathaus, Kirche, Schule, Krankenhaus und Hotel. Die Oberstadt war für Beamte, die Unterstadt für Bergarbeiter. Die Kirche ist der Schutzpatronin der Bergleute gewidmet und hat einen Glockenturm, der einer Grubenlampe nachempfunden ist. In Raša gibt es heute kaum noch Industrie, lediglich eine kleine Töpferei und Agrarwirtschaft. Viele Erwerbstätige arbeiten in Labin oder Rabac. Tourismus spielt in einigen kleineren Orten der Gemeinde eine Rolle. Die Stadt ist bekannt für ihre historischen Bauten und die einzigartige Struktur der Kirche. Die Gemeinde hat 2809 Einwohner und ist Teil der Gespanschaft Istrien.

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Art
Gemeinde in Kroatien
Ort
Gespanschaft Istrien
Seehöhe
20 m

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