Staatstheater am Gärtnerplatz

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Staatstheater am Gärtnerplatz

Opernhaus in München

Das Staatstheater am Gärtnerplatz in München entstand 1865 in der Isarvorstadt und wurde 1937 zum staatlichen Opern- und Theaterhaus. Es ist eines der fünf Bayerischen Staatstheater und neben der Staatsoper das zweite Opernhaus der Stadt. Nach einer Generalsanierung wurde es 2017 wiedereröffnet. Das Gebäude wurde von Franz Michael Reiffenstuel entworfen und ist vom Spätklassizismus geprägt. Die Fassade trägt eine Giebelfigur der Schauspielmuse Thalia. Das Theater war von Anfang an für Operetten und Singspiele bekannt und zählte zu den führenden Bühnen in Deutschland. Es war die erste staatliche Operettenbühne und verzeichnete Aufführungen wie „Die Fledermaus“ und „Eine Nacht in Venedig“. In der Nachkriegszeit wurde das Repertoire erweitert, und Opern sowie Musicals fanden hier statt. Die Intendanten wie Rudolf Hartmann und Klaus Schultz prägten das Programm, das heute auch Tanz und Musiktheater umfasst. Im Zuschauerraum gibt es Ränge und ein Parkett, die an Hoftheater inspiriert sind. Die Bühne ist für verschiedene Genres geeignet, und die Architektur bietet Ausblicke auf die Umgebung. Das Theater verbindet historische Strukturen mit modernen Inszenierungen. Die Giebelfigur Thalia und die Fassade sind markante Merkmale der Bausubstanz.

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Art
Theatergebäude, Opernhaus
Ort
München
Adresse
Gärtnerplatz 3,Reichenbachstraße 16 g
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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