Grossenseebach

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Grossenseebach

Gemeinde in Deutschland

Großenseebach liegt im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt und ist zentral im Städtedreieck Erlangen, Herzogenaurach und Höchstadt. Der Seebach fließt durch das Kirchdorf und mündet östlich bei Kleinseebach in den Main-Donau-Kanal. Südöstlich grenzt das Waldgebiet Große Au an, während der Ort von Acker- und Grünland umgeben ist. Im Westen ist die Flur Vogelherd, im Nordosten Espach. Südwestlich befindet sich eine Weiherplatte mit der Hubertuskapelle und dem Reuther Wald. Der Ort wurde erstmals im 9. Jahrhundert als „Sebach“ urkundlich erwähnt. Die Siedlung entstand vermutlich vom Königshof Büchenbach, wodurch Großenseebach drei Schöffensitze des Ehgerichts erhielt. Lehnsherr war das Hochstift Bamberg, und im 16. Jahrhundert gehörten die Güter der Dompropstei und deren Propsteiamt Büchenbach. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort zerstört, und im 18. Jahrhundert bestand er aus mehreren Anwesen. 1803 fiel Großenseebach an Preußen, wurde 1810 an Bayern übergeben und 1818 zur Ruralgemeinde erklärt. Großenseebach ist bekannt für die Kirchweih im September, die zu den größten im Landkreis zählt. Im November findet das Herbstkonzert der Jugendkapelle statt, das die Kulturreihe „Großenseebacher Herbst“ abschließt. Die katholische Filialkirche St. Michael und die evangelische Pfarrkirche St. Kilian sind zentrale religiöse Stätten. Die Gemeinde ist zudem für ihre Waldkooperation und die Verbindungsstraßen zu Nachbargemeinden bekannt.

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Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Erlangen-Höchstadt
Seehöhe
296 m
Zdroje:Großenseebach (CC0-1.0)

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